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Schreikindambulanz - Beratung und Therapie



Auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden Dr. Kohns wurde die Schreikindambulanz im Jahr 2001 gegründet.
Als präventives Kinderschutzangebot und beratendes Interventionsprojekt soll die Schreikindambulanz einer möglicherweise drohenden Kindesmisshandlung oder Kindesvernachlässigung entgegenwirken.
Schrei-, Schlaf- und/oder Fütterstörungen treten relativ häufig im frühen Säuglingsalter auf. Etwa jedes vierte bis fünfte Baby durchläuft solche Phasen. Eine Erklärung für das Verhalten ist die Unfähigkeit des Kindes zur Selbstregulation, z.B. auf Umweltreize angemessen zu reagieren. Sie zeigen sich leicht irritierbar.

Symptome einer solchen Regulationsstörung sind, z. B.
- exzessives Schreien
- Schlafstörungen
- Fütter- oder Esstörungen
- Gedeihstörungen

Bei Kleinkindern können sich Störungen der Regulation auch in Form von Wutausbrüchen, extremen Klammern, Ängstlichkeit oder Spielunlust äußern. Diese Probleme des Kindes stellen hohe Anforderungen an Eltern. Die wechselseitige Kommunikation und der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Bezugspersonen sind belastet, Überforderung und Enttäuschung bei den Bezugspersonen ist die Folge. Die Belastbarkeitsgrenze ist schnell erreicht oder schon überschritten und überfordert nicht selten das gesamte Familiensystem.

Die Schreikindambulanz arbeitet nach dem integrativen Eltern-Säuglings-/Kleinkindkonzept nach Prof. Dr. Papoušek, Initiatorin der Forschungs- und Beratungsstelle "Frühentwicklung und Kommunikation". Das Konzept wurde auf Grundlage der interdisziplinären Säuglingsforschung und den Erfahrungen und Ergebnissen aus der Münchener Sprechstunde für Schreibabys zur Behandlung von frühen Regulations- und Beziehungsstörungen erarbeitet.










Weitergehende Informationen finden Sie auf
www.schreibaby-ambulanz.de oder www.schreikind.de.